Ring of Kerry

Heute morgen unsanft geweckt worden, da das Hostel zwar um 3 eine Sperrstunde hat und zu dem Zeitpunkt der Commonroom schon 2 Stunden geschlossen ist, das aber nicht verhindert das ab 7Uhr morgens saemtliche Tueren knalle.

Naja, hatten eh eine lange Tour vor uns. (250km)

Gegen halb 11 losgekommen, nachdem wir uns im SPAR mit fruestuecks zubehoer eingedeckt hatte. Auf dem Weg nach Kenmare hielten wir nach kurzer Fahrtzeit, schlugen uns durchs unterholz und fruehstueckten am See.

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Nach dieser Staerkung ging es nochmal ein paar Kilometer zurueck da wir einen Wasserfall verpasst hatten. Von dort an betrieben wir eigentlich den ganzen Tag “Stopp and Photo”. Soll heissen alle paar Kilometer wurde angehalten um irgendwelche atemberaubende Naturlandschaften fest zu halten.

In Waterville kam der erste Stopp zur Aufnahme von Kaffee. Sassen quasi am Meer, der Kaffe und die erhaeltlichen Kuchen wurden “hand baked”. Irland pur!

Naechstes Highlight war Valentia, eine Insel im Suedwesten von Irland, auch hier wieder “Stopp and Photo”.
Unser Abendbrot nahmen wir dann in Glenbeigh zu uns, bevor wir am “Caragh Lake” zurueck fuhren.

Das is erstmal genug zu heute, bin hundemuede und morgen werden auch ne Menge Kilometer gefahren.

mh

Angekommen!

Nach guten 380 Strassenkilometern haben wir Killarney erreicht. Die Fahrt war anstrengender als gedacht, denn die Strassen sind extrem eng. Kaum 20cm breiter als unser Leihwagen. Rechts Gegenverkehr, links Botanik. Man hatt die Wahl. ūüėČ

Das umgewoehnen an das rechts sitzen, links schalten und vor allem links fahren, ging doch allerdings relativ schnell.

Auf dem Weg von Dublin nach Killarney noch bei Wicklow vorbeigeschaut und die in der naehe liegenden “Braveheart” Schlachtfelder, leider erfolglos,¬†gesucht. Dennoch hat sich der Schlenker gelohnt, wir haben einige Atemberaubende naturbelassene Plaetze sehen und besuchen koennen.

Vom “Wicklow Gap”, den vermeintlichen Braveheart Kulissen, weiter Richtung Killarney. An einer kleinen Abbey, deren namen mir gerade absolut nicht einfaellt, halt gemacht und etwas gegessen.

Danach bis auf wenige kurze Foto- oder Pub-Suche-zwecks-Nahrungsaufnahme- Stopps nach Killarney durchgefahren. Dort angekommen, Auto auf einem kostenlosen Parkplatz geparkt und im Hostel eingecheckt. Bei einem guten Chinesen mal wieder gutes Geld gelassen und die Rucksaecke vom Kofferraum ins Zimmer verlagert.

Ist bis jetzt das guenstigste und unschoenste Hostel auf unserem Weg. 8Bett Dorm, mueffelt ein wenig wegen nasser Waesche unserer Zimmerkameraden und Dusche wie auch WC auf dem Gang fuer viele Zimmer.

Killarney ist auch etwas entaeuschend, wir hatten eine Uhrige Stadt erhofft und sind in einer Touri Stadt gelandet. (inklusive Partyszene)

Morgen werden wir unsere erste Tagestour in der naeheren Umgebung in Angriff nehmen und uebermorgen den Aktionsradius bis zu den “Cliffs of Moher” ausdehnen.

Hoffe dann auch wieder mehr schreibeslust aufbringen zu koennen.

 

mh